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Amann (Amman), Ulrich (Ueli)

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Autor: Rupert Tiefenthaler | Stand: 31.12.2011

Ammann. Erwähnt 1394 (?) bis 1425, von Schellenberg. 1394 sind Frau und Kinder eines Ueli Amman als Leibeigene Graf Albrechts III. von Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz erwähnt. Amman ist mehrfach als Amtmann (Ammann) Graf Wilhelms von Montfort-Tettnang am Eschnerberg belegt: 1406 und 1412 bei der Bestätigung von Güterverleihungen des Klosters St. Luzi (Chur), 1411 und 1421 bei der Siegelung von Kaufurkunden. Als letzter Montfort-Tettnanger Ammann am Eschnerberg fällte er 1425 zusammen mit Brandiser Amtleuten einen Schiedsspruch im Nutzungsstreit zwischen Mauren und Eschen-Bendern.

Quellen

LUB I/1, 475; LUB I/3, 231–234; LUB I/5, 657–662; LUB II.

Literatur

  • Fabian Frommelt: «... darauf hab ich ylenz ain Gemaindt jn der herrschafft Schellennberg zusamenn beruefft ...»: zu den Gerichtsgemeinden Vaduz und Schellenberg 1350–1550, unpublizierte Lizentiatsarbeit Universität Zürich, Triesen 2000, S. 32f., 44, Anhang 2.
  • Johann Baptist Büchel: Die Geschichte der Pfarrei Bendern, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 23 (1923), S. 131.

Zitierweise

Rupert Tiefenthaler, «Amann (Amman), Ulrich (Ueli)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Amann_(Amman),_Ulrich_(Ueli), abgerufen am 18.2.2019.