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Andrian-Werburg, Leopold Freiherr von

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Autor: Graham Martin | Stand: 31.12.2011

Dichter und Publizist. *9.5.1875 Berlin, † 19.11.1951 Freiburg i.Üe. (FR). Sohn des Anthropologen Ferdinand und der Cäcilia geb. Meyerbeer (Tochter des Komponisten Giacomo Meyerbeer), Bruder der Wissenschafterin Gabriele von Wartensleben. Österreicher, ab 1920 Bürger von Mauren.  1) 1923 Andrée de Wimpffen, geb. Bourrée, ein Adoptivsohn,  2) 1951 Margaret Jarvie, geb. Ramsay.

Jurastudium in Wien (Dr. iur.). Österreichischer Diplomat, Geheimer Rat. Nach dem Sturz der Monarchie 1918 verliess Andrian-Werburg Österreich und zog sich ins Privatleben zurück. Während des Zweiten Weltkriegs Exil in Brasilien. Obwohl er ab 1920 liechtensteinischer Staatsbürger war, waren seine Aufenthalte in Liechtenstein selten und meist kurz. Andrian-Werburg widmete sich in den 1890er Jahren als frühreifer Autor der Literatur, verkehrte in literarischen Kreisen (Freundschaft mit Hugo von Hofmannsthal) und gehörte der Dichtergruppe «Jung-Wien» an. Nach 1895 verstummte er als Dichter.

Quellen

  • Correspondenzen. Briefe an Leopold von Andrian. 1894–1950, hg. von Ferrucio Delle Cave, Marbach a. N. 1989.

Literatur

  • Graham Martin: «Wo dein Himmel, ist dein Vadutz». Liechtenstein in der schönen Literatur, Triesen 2007, S. 189–196.

Zitierweise

Graham Martin, «Andrian-Werburg, Leopold Freiherr von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Andrian-Werburg,_Leopold_Freiherr_von, abgerufen am 19.4.2019.

Normdaten

GND: 118503006