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Arbeiter- und Bauernpartei des Liechtensteiner Unterlandes

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Autor: Wilfried Marxer | Stand: 31.12.2011

Die im Sommer 1957 entstandene Arbeiter- und Bauernpartei des Liechtensteiner Unterlandes reichte am 11.8.1957 eine Kandidatenliste mit drei Kandidaten aus Nendeln, Schellenberg und Ruggell für die Landtagswahlen vom 1.9.1957 ein. Der Wahlvorschlag wurde gemäss dem Wahlgesetz von mehr als 30 Wahlberechtigten, mehrheitlich aus Mauren, unterzeichnet. Die Regierung teilte der Arbeiter- und Bauernpartei des Liechtensteiner Unterlandes am 14.8.1957 mit, dass die Echtheit der Unterschriften nicht bestätigt sei und daher der Wahlvorschlag zurückgewiesen werde. Das war das Ende der Arbeiter- und Bauernpartei des Liechtensteiner Unterlandes.

Archive

Liechtensteinisches Landesarchiv, Vaduz (LI LA).

Literatur

Wilfried Marxer: Wahlverhalten und Wahlmotive im Fürstentum Liechtenstein, Vaduz 2000 (=Liechtenstein Politische Schriften, BD. 30), S. 90.

Gerard Batliner: Zur heutigen Lage des liechtensteinischen Parlaments, Vaduz 1981, S. 140f.

Liechtensteiner Volksblatt, 13.08.1957.

Zitierweise

Wilfried Marxer, «Arbeiter- und Bauernpartei des Liechtensteiner Unterlandes», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Arbeiter-_und_Bauernpartei_des_Liechtensteiner_Unterlandes, abgerufen am 19.4.2019.