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Bäsinger, Göswin

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Erwähnt 1379–1426, Bürger zu Feldkirch. Verkaufte 1382 seinen Anteil am Kirchensatz zu Mauren und stiftete 1385 einen Jahrtag in Feldkirch mit Zins aus seinem Hof in Eschen. Gehörte zum Umkreis Herzog Leopolds IV. von Österreich; 1397 österreichischer Statthalter in Sargans, wo er das Urbar von 1398 anlegte. Ab 1417 kämpfte er als politischer Flüchtling gegen Graf Friedrich von Toggenburg um den Erhalt der Feldkircher Freiheitsrechte.

Quellen

  • Urkunden zur Schweizer Geschichte aus österreichischen Archiven 2, 1900, Hg. R. Thommen, 350.
  • LUB I/3.

Literatur

  • Fritz Rigendinger: Das Sarganserland im Spätmittelalter. Lokale Herrschaften, die Grafschaft Sargans und die Grafen von Werdenberg-Sargans, Zürich 2007, S. 296, 407.
  • Manfred Tschaikner: Geschichte der Stadt Bludenz. Von der Urzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, Sigmaringen 1996, S. 123f.
  • Benedikt Bilgeri: Politik, Wirtschaft, Verfassung der Stadt Feldkirch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, in: Ur- und Frühgeschichte des Feldkircher Raumes, hg. von Hermann Fetz und Christine Spiegel, Sigmaringen 1987, S. 75–387.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Bäsinger, Göswin», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Bäsinger,_Göswin, abgerufen am 16.2.2019.