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Banzer, Andreas

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Autor: Fabian Frommelt | Stand: 31.12.2011

Gemeindevorsteher. *16.11.1854 Triesen, †27.5.1930 Triesen, von Triesen. Sohn des Matthäus und der Maria, geb. Kindle, vier Geschwister.  25.2.1884 Anna Maria Mirer aus Graubünden (*6.10.1858, †6.1.1929), zwei Kinder. Bis 1916 Inhaber einer Zimmerei und ab 1886 einer Handlung (Ladengeschäft) in Triesen, zudem Landwirt. 1888–94, 1903–06 und 1909–15 Triesner Gemeinderat (1909–14 Vizevorsteher), 1891–94 Kirchenrat, 1906–09 Kirchenrat und -pfleger, 1894–97 Gemeindekassier, 1897–1900 Gemeindevorsteher. In seiner Amtszeit u.a. 1899–1900 Bau der 2. Etappe der Lawenastrasse (Münz–Lawena), wobei Banzer durch eine private Bürgschaft zu finanziellem Schaden kam. 1899 verlor die Gemeinde Triesen einen Prozess gegen die Alpgenossenschaft Mäls (Balzers) um den Besitz einer Weide im Valünatal. Banzer kandidierte 1918 erfolglos für den Landtag (er stand auf dem Wahlvorschlag des «Liechtensteiner Volksblatts»). Er verbreitete nach eigenem Heilungserfolg das Wissen um die Kneippkur.

Archive

  • Gemeindearchiv Triesen (GAT).

Literatur

  • Fridolin Tschugmell: Gemeinde-Vorgesetzte etc. von Trisen 1406-1950, Triesen 1978, S. 36–50.
  • Josef Seli: Geschichtliche Ereignisse und Begebenheiten der Gemeinde Triesen von 1800 bis 1912. Die Chronik des Josef Seli, Triesen 2006, S. 108.

Nachrufe

  • Liechtensteiner Nachrichten, 31.5.1930.
  • Liechtensteiner Volksblatt, 3.6.1930.

Zitierweise

Fabian Frommelt, «Banzer, Andreas», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Banzer,_Andreas, abgerufen am 19.2.2019.