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Banzer, Anton (um 1577–1667)

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Autor: Rupert Tiefenthaler | Stand: 31.12.2011

Landammann. * um 1577, †29.11.1667, von Triesen, wo er bis 1642 die Taverne führte. Sein Sohn Stefan amtierte ebenfalls als Landammann. Ein weiterer Sohn, Anton, bekannte sich 1657 zu einem illegitimen Nachkommen. Ein Banzer war Lehensträger des Klosters St. Luzi und vertrat zusätzlich mit Sebastian Kindle 1610 die Lehensnehmer im Streit mit Kaspar von Ramschwag um das Gut der Kapelle St. Maria in Triesen. Banzer ist 1647 als Gerichtsmann, 1640 und 1654 als Landammann der Grafschaft Vaduz erwähnt, 1659 als Altlandammann und Vertreter der Gemeinde Triesen.

Literatur

  • Joseph Ospelt: Landammänner-Verzeichnis und Landammänner-Siegel, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 40 (1940), S. 37–67, hier S. 41.
  • Anton Banzer: Triesner Familienbuch. Die alteingesessenen Bürgerfamilien von Triesen, Bd. 1: Banzer, Barbier, Bargetze, Beck, Triesen 2001, S. 154.
  • Johann Baptist Büchel: Geschichte der Pfarrei Triesen, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 2 (1902), S. 3–308, hier S. 24, 224.

Zitierweise

Rupert Tiefenthaler, «Banzer, Anton (um 1577–1667)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Banzer,_Anton_(um_1577–1667), abgerufen am 19.2.2019.