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Batliner, Herbert

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

Staatsgerichtshofspräsident, Rechtsanwalt und Treuhänder. *26.12.1928 Vaduz, von Mauren und Bürger von Österreich, wohnhaft in Vaduz. Sohn des Bankdirektors Eduard und der Maria, geb. Thaler, drei Geschwister.  19.7.1956 Rita Bühler (*25.9.1933), Tochter des Gemeindevorstehers und Landtagsabgeordneten Oswald Bühler, vier Kinder. 1948 Matura, Studium der Rechtswissenschaften in Bern, Lyon und Innsbruck, 1952 Dr. iur., 1953 Dr. rer. oec. 1954 Gründung einer Anwaltskanzlei und eines Treuhandunternehmens, die Batliner bis 2001 leitete. 1965–70 Präsident der VBI, 1974–79 Präsident und 1979–85 Vizepräsident des StGH, 1982–86 Präsident der FBP. 1966–80 Generalkonsul Österreichs in Liechtenstein Verwaltungsratspräsident mehrerer von ihm initiierter gemeinnütziger Stiftungen. Batliner verfasste diverse Arbeiten über das liechtensteinische Treuhandwesen.

Batliner und seine Frau sammeln seit Mitte 20. Jahrhundert Kunst, Schwerpunkte bilden klassische Moderne und Pablo Picasso. Die Sammlung wurde 2007 als Dauerleihgabe an die Albertina Wien übergeben. Zahlreiche Ehrungen im In- und Ausland, u.a. 1988 Fürstlicher Kommerzienrat, 1989 Berufstitel «Professor», verliehen durch den österreichischen Bundespräsidenten, 1999 Grosses Goldenes Ehrenzeichen mit Stern für Verdienste um die Republik Österreich, 2001 Grosskreuz des Päpstlichen Gregoriusordens, 2003 Grosskreuz mit Brillanten des fürstlichen liechtensteinischen. Verdienstordens.

Archive

  • Archiv des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (AeHLFL).

Literatur

  • Klaus Albrecht Schröder (Hg.): Monet bis Picasso - die Sammlung Batliner, Wien 2007.
  • Alexander Batliner: Zu treuen Händen. Jubiläumsschrift zum 50-jährigen Bestehen der First Advisory Group (Bd. 1), hg. von der First Advisory Group, Vaduz 2004.

Normdaten

GND: 11884959X