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Battaglia, Johannes Fidelis

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Autor: Franz Xaver Bischof | Stand: 31.12.2011

Bischof. *19.2.1829 Parsonz (Gemeinde Riom-Parsonz, GR), †10.9.1913 Zizers (GR), // Chur. Nach dem Besuch der Stiftsschule Einsiedeln 1850–55 Studium der Theologie und Philosophie als Alumne des Collegium Germanicum in Rom, 1855 Priesterweihe in Rom, 1857–74 Lehrer der alten Sprachen am Knabenseminar in Chur und am Kollegium Maria Hilf in Schwyz, 1874–79 Spiritual des Schwesterninstituts vom Heiligen Kreuz in Ingenbohl (SZ), 1879–88 bischöflicher Kanzler und residierender Domherr in Chur. Am 6.11.1888 vom Domkapitel zum Bischof von Chur gewählt, am 31.3.1889 Weihe in Chur. Als Bischof visitierte Battaglia alle Pfarreien seines Bistums. 1895 weihte er die Pfarrkirche von Eschen. 1896 gestattete er den Schwestern vom Kostbaren Blut in Schellenberg die Wahl einer eigenen Oberin. 1908 demissionierte er als Bischof. 1909 Titularebischof von Cyzicus (Kyzikos).

Literatur

  • Erwin Gatz (Hg.): Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches, 1198 bis 1448. Ein biographisches Lexikon, Berlin 2001, S. 26f.
  • Johann Baptist Büchel: Geschichte der Pfarrei Eschen, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 26 (1926), S. 5-110, hier S. 87.

Zitierweise

Franz Xaver Bischof, «Battaglia, Johannes Fidelis», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Battaglia,_Johannes_Fidelis, abgerufen am 21.4.2019.

Normdaten

GND: 1067746153