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Beck, Johann Baptist

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

Landrat und Landtagsabgeordneter. *1.1.1816 Triesenberg, †28.1.1890 Triesenberg, von Triesenberg. Sohn des Johann und der Maria Anna, geb. Schädler, sechs Geschwister.  1) 10.6.1843 Hebamme Amalia Karolina Schlegel (*22.10.1822, †8.3.1851), Tochter des Richters (Gemeindevorstehers) Franz Josef Schlegel, fünf Kinder, u.a. Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher Franz Josef, 2) 20.4.1857 Anna Maria Bühler (*31.1.1819, †2.4.1870). Realschule in Disentis (GR) und Präparandenkurs in Bregenz. Lehrer (1840–45) und Organist (1843–45) in Mauren sowie 1849–71 in Triesenberg; 1868 eröffnete Beck im Dorfzentrum das Gasthaus «Zur frohen Hoffnung» und 1877 ein Gasthaus auf Masescha. Am 20.5.1849 wurde er in den Landrat gewählt. 1862–66 stv. Landtagsabgeordneter, 1866–72 Landtagsabgeordneter 1865 wurde Beck wegen einer scharfen Kritik am Triesenberger Gemeindevorsteher Andreas Nägele in der «Liechtensteiner Landeszeitung» angeklagt, im ersten liecht. Presseprozess aber freigesprochen. Beck gründete den ersten Maurer Kirchenchor.

Quellen

  • Liechtensteiner Zeitung, 8.4.1865.

Literatur

  • Paul Vogt: 125 Jahre Landtag, hg. vom Landtag des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 21988.
  • Engelbert Bucher: Familienchronik der Walsergemeinde Triesenberg 1650-1984, Bd. 2: Beck-Stämme I,II,III,IV,V, Triesenberg 1986, S. 126, 150.

Zitierweise

Redaktion, «Beck, Johann Baptist», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Beck,_Johann_Baptist, abgerufen am 20.4.2019.