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Beck (latinisiert Beckhius, Pistorius), Johann Jakob

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landschreiber. *1560/70 Tiengen (D), †26.2.1623 Wilmendingen (D). Sohn eines Messmers. 1591 kaiserlicher Notar und stotzingischer Oberrat in Geislingen (Balingen), 1592–1602 Landschreiber zu Vaduz, Schellenberg und Blumenegg, spätestens ab 1599 auch sulzischer Obervogt in Mettingen (D). Beck war 1597–1600 in Vaduz für die Hinrichtung von elf Personen wegen Hexerei mitverantwortlich. Um 1600 redigierte er den Vaduzer Landsbrauch (Erbrecht). 1602 ernannte ihn Graf Karl Ludwig von Sulz zum Landvogt im Klettgau, wo er 1603 ebenfalls eine Landes- und Polizeiordnung schuf. 1603 wurde Beck in den Adelsstand erhoben und 1607 mit dem Dorf Wilmendingen belehnt, wo er 1609 ein (noch erhaltenes) Renaissanceschloss erbaute.

Literatur

  • Karl Heinz Burmeister: Christmann Braun, Peter Christoph Schlabatius und Johann Jakob Beck, Oberamtleute in Vaduz, Schellenberg und Blumenegg, in: 200 Jahre Blumenegg bei Österreich. Beiträge zur Regionalgeschichte, hg. von Manfred Tschaikner, Bludenz 2004, S. 145–184, hier S. 161–184.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Beck (latinisiert Beckhius, Pistorius), Johann Jakob», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Beck_(latinisiert_Beckhius,_Pistorius),_Johann_Jakob, abgerufen am 23.2.2019.