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Bergbau

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Autor: Patrick Sele | Stand: 31.12.2011

Bergbau bezeichnet die Gewinnung von Rohstoffen aus Gesteins- oder Erdschichten. Zwei im Steg gefundene Eisenbrocken sind vermutlich Überreste von Abbauprodukten des Bergwerks Valorsch, wo im Mittelalter Eisenerz abgebaut wurde. Spätestens 1706 setzte an den rheintalseitigen Abhängen des Dreischwesternmassivs der Gipsabbau ein. In dem unweit der liechtensteinischen Grenze liegenden Eisenbergwerk Gonzen in der Schweiz waren bis zu seiner Schliessung 1966 auch Arbeiter aus Liechtenstein tätig. Heute beschränkt sich der Bergbau in Liechtenstein auf den Betrieb von Steinbrüchen. Gemäss den Brandisischen Freiheiten gehörte der Bergbau zu den Regalien der liechtensteinischen Landesherren. Nach Art. 22 der LV von 1921 ist der Berbau in Liechtenstein ein staatliches Monopol.

Literatur

  • Arthur Brunhart: Die Köhlerei in Liechtenstein. Naturkundliche Forschung im Fürstentum Liechtenstein, Band 7, hg. von der Regierung des Vaduz des Fürstentums Liechtenstein 1986, S. 16f.
  • Wolfgang Feger: Die Erzlagerstätte von Profatscheng, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 75 (1975), S. 474–476.
  • Anton Frommelt: Eisenfunde im Steg, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 48 (1948), S. 101-105, hier S. 101f.

Zitierweise

Patrick Sele, «Bergbau», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Bergbau, abgerufen am 23.5.2019.