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Biedermann, Paul

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Autor: Josef Frommelt | Stand: 31.12.2011

Musiker. *16.6.1889 Wien, †17.1.1978 Wien, von Schellenberg. Sohn des fürstlich-liechtensteinischen Hofkanzlei-Beamten Wilhelm und der Anna, geb. Pill; ein Bruder. Heiratete vor 1934 Eugenie Sames. Schottengymnasium Wien, 1908–19 Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Deutschen Philologie an der Universität Wien und praktische musikalische Ausbildung u.a. am Neuen Wiener Konservatorium; finanziell gefördert durch Fürst Johann II., kein Universitätsabschluss. 1917–19 Korrepetitor und musikalischer Assistent an der Volksoper Wien. 1930–34 Dirigent des Männergesangvereins Vaduz und des Damenchors Triesen. Danach Rückkehr nach Wien, dort Kapellmeister und Chordirigent, Lehrer an der Volkshochschule Urania. Komponierte zwei Sinfonien, Klavierwerke, Kammermusik, Messen für Soli, Chor und Orchester, weltliche und geistliche Chöre, Lieder.

Archive

Gesellschaft der Musikfreunde, Wien (Nachlass).

Literatur

A. Bleyle: Studien zur Bildungsgeschichte der Feldkircher und Liechtensteiner am k.k. Gymnasium in Feldkirch, in: Bausteine 3, 1999, 163–216; J. Schremser: Paul Biedermann (1889–1978), Ms. 1999 [LBFL].

Zitierweise

Josef Frommelt, «Biedermann, Paul», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Biedermann,_Paul, abgerufen am 20.2.2019.