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Bischöfliches Landesvikariat

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Autor: Franz Xaver Bischof | Stand: 31.12.2011

Bei der Abtrennung der österreichischen Landesteile vom Bistum Chur 1808/16 wurde für das Fürstentum Liechtenstein als bei Chur verbliebenen Rest des Drusianischen Kapitels ein Bischöfliches Landesvikariat errichtet, das anfänglich sieben, durch Verselbständigung bisheriger Filialen zuletzt zehn Pfarreien umfasste. Die formelle Konstituierung erfolgte erst 1850 zusammen mit der Errichtung des Liechtensteinischen Priesterkapitels. Auf den 1.1.1971 wurde dieses Landesvikariat in das Dekanat Liechtenstein umgewandelt. Erster Bischöfliche Landesvikar war Joseph Anton Mayer. Der Titel eines bischöfl. Landesvikars findet sich gelegentlich jedoch schon im 17. und 18. Jahrhundert. Dessen Aufgaben und Kompetenzen sind bisher kaum erforscht.

Literatur

  • Klaus Biedermann: Das Dekanat Liechtenstein 1970 bis 1997. Eine Chronik des kirchlichen Lebens, Vaduz/Schalun 2000, S. 20f.
  • Helmut Dörfler: Das Fürstentum Liechtenstein als bischöfliches Landesvikariat von Chur, Graz 1979.

Zitierweise

Franz Xaver Bischof, «Bischöfliches Landesvikariat», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Bischöfliches_Landesvikariat, abgerufen am 21.4.2019.