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Bonstetten, Hans (Johann) Ritter von

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. Erwähnt 1406–25, aus Zürcher Freiherrengeschlecht, Herr zu Uster. Verhandelte 1406 als Rat Herzog Friedrichs von Österreich mit Domkapitel, Stadt und Gotteshausleuten zu Chur über deren Verbleib beim österreichischen Bündnis gegen die Appenzeller (→Appenzellerkrieg). 1407 trat Bonstetten in das Burgrecht von Zürich und war ab 1411 Inhaber der Herrschaft Hohensax (→Sax) als österreichische Pfandschaft. 1419 siegelte er als brandisischer Vogt zu Vaduz und wurde ebenfalls 1419 von Freiherr Wolfhart von Brandis als Schiedsrichter in einem Nutzungsstreit in der Herrschaft Blumenegg beigezogen. 1425 gehörte er als Vertreter Graf Friedrichs von Toggenburg dem Schiedsgericht an, das die Unterwerfung der Stadt Feldkirch unter den Toggenburger bestimmte.

Quellen

Literatur

  • Fabian Frommelt: „...darauf hab ich ylentz ain Gemaindt jn der herschafft Schellennberg zusamenn beruefft..." Zu den Gerichtsgemeinden Vaduz und Schellenberg 1350-1550, Triesen 2000, S. 20, 41f., Anhang S. 2.
  • Walther Liesching, Paul Vogt: Die Siegel in den Archiven des Fürstentums Liechtenstein bis zum Jahre 1700, in: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 85 (1985), S. 7–213, hier S. 98f.
  • Peter Kaiser: Geschichte des Fürstenthums Liechtenstein. Nebst Schilderungen aus Churrätien‘s Vorzeit, Chur 1847, neu hg. von Arthur Brunhart, Bd. 1: Text, Vaduz 1989, S. 338.
  • Benedikt Bilgeri: Vorarlberg 2, 1974, S. 191.
  • Benedikt Bilgeri: Der Bund ob dem See. Vorarlberg im Appenzellerkrieg, Stuttgart 1968, S. 67.
  • HBLS 2, S. 307.


Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Bonstetten, Hans (Johann) Ritter von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Bonstetten,_Hans_(Johann)_Ritter_von, abgerufen am 22.4.2019.