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Brender, Severin

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Autor: Josef Frommelt | Stand: 31.12.2011

Musiker. *27.10.1889 Giesenkirchen (D), †12.3.1960 Vaduz, Deutscher.  15.10.1915 Alice Rheinberger (*9.10.1884, †1.5.1973), Schwägerin von Otto Schaedler; fünf Kinder. Musikstudium in Mönchengladbach und Regensburg. Ab 1910 Musiklehrer an der Stella Matutina in Feldkirch und 1922–60 an der Realschule Vaduz, auch Privatlehrer; wohnhaft in Vaduz. Brender gilt als erster wirklicher Chorerzieher in Liechtenstein, wo er ab 1911 diverse Chöre, Blasmusik- und Orchestervereine leitete. Hauptinitiant des 1919 gegründeten Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbunds, bis 1946 Bundeschormeister, 1946 Ehrendirigent. Komponierte über 60 Chor- und Orchesterwerke, patriotische Lieder usw. Verdienste um das Gedenken und die Werkrezeption Josef Gabriel Rheinbergers (Konzertaufführungen, Errichtung des Rheinberger-Denkmals in Vaduz 1940, Gründung des Rheinberger-Archivs 1944). 1919 Fürstlicher Musikdirektor; Ehrenbürger von Balzers.

Literatur

In memoriam Severin Brender, in: Brunnen-Echo, Hg. Heimatverein Giesenkirchen, 31.10.1989.

Nachrufe

LVbl., 15.3.1960; LVa., 16.3.1960.

Zitierweise

Josef Frommelt, «Brender, Severin», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Brender,_Severin, abgerufen am 21.2.2019.