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Brunhart, Gebhard

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. *24.3.1869 Balzers, †20.12.1958 Balzers, von Balzers. Sohn des Anton und der Ottilia, geb. Brunhart, drei Geschwister.  13.4.1896 Anna Maria Büchel (*27.6.1870, †28.3.1943), acht Kinder, u.a. Landtagsabgeordneter Louis. Ausbildung zum Wagner. Wagner und Landwirt. 1909–15 Mitglied des Balzner Gemeinderats, 1918–27 Gemeindevorsteher. In seiner Amtszeit u.a. Neuordnung der durch die Inflation zerrütteten Gemeindefinanzen, Kauf des Hauses Gutenberg vom Landesfürsten (1924) und Bau eines neuen Gemeindehauses (1926). 1928–32 Regierungsrat-Stellvertreter (FBP). 1932–36 Landtagsabgeordneter, zeitweilig Mitglied der Finanzkommission und des Landesausschusses. Brunhart setzte sich zusammen mit Basil Vogt für den Verkauf des Hauses Gutenberg an die Missionare Unserer Lieben Frau von La Salette ein (1935). Er wandte schon in den 1930er Jahren die Kneippkur an. Ehrenmitglied der Harmoniemusik und des Kirchenchors Balzers.

Literatur

  • Emanuel Vogt: Mier z Balzers. Wie es früher bei uns war, 3 Bände, Vaduz 1995–1998.
  • Paul Vogt: 125 Jahre Landtag, hg. vom Landtag des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz 21988.
  • Liechtensteiner Volksblatt, 25.3.1958.

Nachrufe

  • Liechtensteiner Volksblatt, 23.12.1958.
  • Liechtensteiner Vaterland, 24.12.1958.

Zitierweise

Franz Näscher, «Brunhart, Gebhard», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Brunhart,_Gebhard, abgerufen am 20.4.2019.