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Dreischwesternweg

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Autor: Alois Ospelt | Stand: 31.12.2011

1897/98 erbaute Weganlage zwischen den Bergspitzen der Drei Schwestern und dem «Alpenkurhaus Gaflei». Die 6,4 km lange, auf 1700 bis ca. 2000 m ü. M. angelegte Höhenverbindung zwischen Vorarlberg und Liechtenstein wurde von der Sektion Vorarlberg des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins angeregt und von Ingenieur Karl Schädler (1850–1907) realisiert. Die 1898 im Jahr des 40. Regierungsjubiläums Fürst Johanns II. von Liechtenstein erfolgte feierliche Eröffnung des teilweise in Fels gehauenen Dreischwesternwegs gilt als herausragendes Ereignis in der Geschichte des alpinen Tourismus in Liechtenstein. Die imposanteste, als «Fürstensteig» bezeichnete Teilstrecke (2,2 km) wurde durch Fürst Johann II. finanziert, die beiden anderen durch die erwähnte Alpenvereinssektion und Karl Schädler.

Literatur

75 Jahre Fürstensteig 1898–1973, 1973; Bergheimat 1998, 7–92.

Zitierweise

Alois Ospelt, «Dreischwesternweg», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Dreischwesternweg, abgerufen am 22.2.2019.