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Elkuch, Philipp

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Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. *15.5.1887 Schellenberg, † 1.10.1956 Spital Grabs (SG), von Schellenberg, wohnhaft in Schellenberg. Sohn des Gemeindevorstehers und Landtagsabgeordneten Ludwig und der Maria, geb. Brendle, sieben Geschwister. 26.11.1917 Klara Ott (*13.1.1893, † 9.11.1974), 15 Kinder, u. a. Gemeindevorsteher Elkuch, Edgar. Landwirt und Versicherungsagent. Einzüger bei den Stadtwerken Feldkirch und danach beim Lawenawerk. Bis 1944 amtlich bestellter Schätzmann für das Unterland. 1931–37 Schellenberger Vermittler. Elkuch gehörte zu den führenden Persönlichkeiten der FBP. 1933–45 Gemeindevorsteher von Schellenberg, in seiner Amtszeit u. a. 1933–34 Bau einer neuen Primarschule und 1934 eines Sägewerks. 1931–50 Mitglied der Landessteuerkommission. 1932–39 und 1945–49 Landtagsabgeordneter, 1939–45 stv. Landtagsabgeordneter, zeitweilig Mitglied des Landesausschusses, der Finanz- und der Geschäftsprüfungskommission. In der Märzkrise 1938 setzte sich Elkuch im Landtag für die Erhaltung der Unabhängigkeit des Landes und für den Parteienfrieden ein, mit den Worten: «Wir dürfen nicht diejenigen sein, die das Vaterland verkaufen.» Initiant und Präsident einer Saatgutgenossenschaft. 1937 Silbernes Verdienstzeichen, verliehen von Fürst Franz I.

Quellen

Rech Reg 1931, 55; Rech Reg 1934, 48; Rech Reg 1944, 43.

Literatur

Vogt: Landtag, 21988; Geiger: Krisenzeit 1–2, 22000; R. Goop: Menschen am Schellenberg 1, 2005, 38f., 64–67, 198; A.P. Goop: Philipp Elkuch, in: Eintracht 42 (2006), 28.

Nachrufe

LVbl., 2.10.1956; LVa., 3.10.1956.

Zitierweise

Donat Büchel, «Elkuch, Philipp», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Elkuch,_Philipp, abgerufen am 19.2.2019.