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Ender, Sepp (Josef)

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

Sport- und Tourismuspionier. *23.12.1918 Schaan, † 30.5.1988 Spital Vaduz, von Eschen. Sohn des Josef und der Maria, geb. Liebwein, drei Schwestern. 25.4.1945 Maria Nemeck, geb. Dité (*29.7.1912, †27.4.2005), zwei Kinder. Aufgewachsen in Siebnen (SZ). Ausbildung zum Maler (Malermeister) in Siebnen, zum Sportlehrer in Berlin und zum Skilehrer in Andermatt (UR) sowie am Arlberg (Vorarlberg), schweizerisches und österreichisches Skilehrerpatent. Ab Ende der 1930er Jahre war Ender als Skilehrer am Arlberg tätig, 1945 kehrte er nach Liechtenstein zurück, wo er auf Rotenboden (Triesenberg) Mitte der 1940er Jahre die erste liechtensteinische Skischule gründete. Auf seine Initiative wurde 1950 im Steg der erste Skilift in Liechtenstein errichtet. Ender war massgeblich am Aufbau Malbuns zum liechtensteinischen Wintersportzentrum beteiligt. Er betrieb in den 1960er und 70er Jahren zudem sogenannte Liechtensteiner Skischulen am Magic Mountain (Vermont, USA) und am Mount Cook (Neuseeland). Ab Mitte der 1960er Jahre gab er in Liechtenstein Unterricht im Deltasegeln. Gemeinsam mit seiner Frau führte er in den 1950er und 60er Jahren ein Malergeschäft in Triesen und 1959–72 das Freibad Mühleholz (Vaduz). 1940 und 1948–50 war Ender liechtensteinischer Skilandesmeister.

Literatur

  • Arthur Brunhart: 50 Jahre Sport in Liechtenstein, hg. von Fürtslich Liechtensteinischer Sportverband und Nationales Olympisches Komitee, Schaan 1986.

Nachrufe

  • Liechtensteiner Vaterland, 8.6.1988.
  • Liechtensteiner Volksblatt, 1.6., 7.6.1988.

Zitierweise

Redaktion, «Ender, Sepp (Josef)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Ender,_Sepp_(Josef), abgerufen am 22.4.2019.