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Fehr, Elisabeth Charlotte

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Autor: Hans-Joachim Schmidt | Stand: 31.12.2011

*16.6.1899 Frankfurt a.M. (D), † 25.12.1981 Vaduz, von Planken, ab 1932 von Mauren. Tochter des Gaston Lemière und der Amalia, geb. Glaubrech, drei Geschwister. Fehrs Vater, ein Franzose mit Wohnsitz in Deutschland, erwarb in den 1880er Jahren das Bürgerrecht der Gemeinde Planken, lebte aber nie in Liechtenstein.  4.2.1932 Wilhelm Fehr (*9.2.1891, †26.10.1967), Direktor der Bank in Liechtenstein, Sohn des Landtagsabgeordneten Wilhelm, vier Kinder. Nach dem Gymnasium in Bensheim (D) studierte Fehr in Heidelberg die Rechtswissenschaften (1921 Dr. iur. utr.), womit sie die erste liechtensteinische Akademikerin war. 1932 übersiedelte sie nach Liechtenstein, wo sie sich im sozialen Bereich engagierte, u.a. in der Caritas. Um Kindern wenig bemittelter Eltern Ferien zu ermöglichen, initiierte sie 1938 die Ferienkolonien des liechtensteinischen Caritas-Vereins auf Silum.

Archive

  • Archiv des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (AeHLFL).

Literatur

  • Jnes Rampone-Wanger: Elisabeth Fehr (1899– 1981), in: Persönlichkeiten, die Liechtenstein prägten, hg. von Jnes Rampone-Wanger, Vaduz 2007, S. 104–107.
  • Hans Jäger: Familienchronik der Schaanwälder Fehr, Mauren 1998, S. 95, 98f.

Nachrufe

  • Liechtensteiner Vaterland, 9.2.1982.
  • Liechtensteiner Volksblatt, 27.1.1982.

Zitierweise

Hans-Joachim Schmidt, «Fehr, Elisabeth Charlotte», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Fehr,_Elisabeth_Charlotte, abgerufen am 21.4.2019.