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Gampriner Seelein (Gampriner Seele)

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Autorin: Gertrud Haidvogl | Stand: 31.12.2011

Naturschutzgebiet. Gemeinde Gamprin, 2,59 ha, 435 m ü.M., seit 1961 unter Naturschutz. Das Gampriner Seelein entstand beim Rheinhochwasser 1927 (→ Überschwemmungen) durch Auskolkung an der Engstelle zwischen Eschnerberg und Rhein. Es ist mit einer Wasserfläche von 1,37 ha das grösste natürlich entstandene stehende Gewässer Liechtensteins. 1979–80 wurde der bis dahin reine Grundwassersee saniert, um die Austrocknung infolge Rheinsohlen- bzw. Grundwasserabsenkung zu verhindern (Ausbaggerung der Feinsedimente, Wasserdotation vom Binnenkanal). Das Gampriner Seelein ist Lebensraum für eine wertvolle Wasserflora und -fauna, der Verlandungsgürtel und Galeriewaldsaum für Vögel und Kleintiere.

Literatur

Broggi: Landschaftswandel, 1986, 41, 45; Inventar Naturvorrangflächen, 1993, Objekt B 8.2; Mit offenen Augen durch Liechtenstein, (2000), 193–195.

Zitierweise

Gertrud Haidvogl, «Gampriner Seelein (Gampriner Seele)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gampriner_Seelein_(Gampriner_Seele), abgerufen am 19.2.2019.