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Gantner, Gebhard

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Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. *30.11.1841, Planken, † 23.3.1935 Planken, von Planken. Sohn des Richters (Gemeindevorstehers) und Wirts Andreas und der Magdalena, geb. Marxer, drei Geschwister. 31.5.1869 Anna Gantner (*3.6.1836, †15.1.1897), sieben Kinder. Wirt des Gasthauses «Zu den Dreischwestern» und Landwirt. Gantner versuchte den Fremdenverkehr in Planken zu fördern. 1925 übernahm er den öffentlichen Telefondienst im Dorf. Gemeindevorsteher von Planken 1876–82, 1885–88, 1891–94 und 1897–1900; in seiner Amtszeit u.a. Beendigung der Einzelsennerei auf den Plankner Alpen und Bau eines Stalls und einer Sennerei auf der Alp Rütti (1880). Kirchenpfleger der Kapelle St. Josef. 1882–86 Landtagsabgeordneter (vom Fürsten ernannt). Im Nachruf wird Gantners gutes Verhältnis zu Fürst Johann II. hervorgehoben.

Literatur

Vogt: Landtag, 21988; M. Wanger: Spurensuche in Planken, 2006.

Nachrufe

LVbl., 26.3.1935; LN, 27.3.1935.

Zitierweise

Donat Büchel, «Gantner, Gebhard», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gantner,_Gebhard, abgerufen am 15.2.2019.