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Gilm von Rosenegg, Franz Michael Heinrich

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. * Bludenz, † 5.8.1814 Feldkirch. Sohn des Bludenzer Notars und Untervogts Franz Josef und der Klara Seeger.  1) Maria Anna Elise von Gerbert (*1752, †1778), Tochter des Feldkircher Oberzollers Lukas Christoph; sie stiftete einen Altar für die Kapelle St. Florin in Vaduz, 2) Maria Katharina Stöckler von Stöcklern. 1755–58 Studium der Rechte in Freiburg i.Br. (lic. iur. utr.). 1769–75 Untervogt und Richter am Stadt- und Landgericht in Bludenz, 1770 auch Rentmeister. 1775–88 liechtensteinischer Landvogt. Gilm von Rosenegg war ein tüchtiger Beamter: 1776 renovierte er das neue Amtshaus in Vaduz, wo er residierte. Er liess die Landstrasse neu anlegen, führte 1780 die Veranstaltung geistlicher Exerzitien ein und 1782 die Trennung von Allodial- und Fideikommissvermögen des Fürsten in Vaduz durch. 1784 verfasste Gilm von Rosenegg oder Rentmeister Josef Fritz eine Landesbeschreibung Liechtensteins für Fürst Alois I. von Liechtenstein. Ab 1789 war Gilm von Rosenegg pensioniert.

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VLA.

Literatur

Banko: Landvögte, 1937, 57, 60; Schuppler/Ospelt: Beschreibung 1815, 1975, 398; G. Brunner: Die heraldischen Denkmäler auf Schloss Vaduz, in: JBL 82 (1982), 203– 252, bes. 239f.; Geschichte der Stadt Bludenz, Hg. M. Tschaikner, 1996, 408, 520.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Gilm von Rosenegg, Franz Michael Heinrich», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gilm_von_Rosenegg,_Franz_Michael_Heinrich, abgerufen am 19.2.2019.