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Gisel, Ernst

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Autor: Florin Frick | Stand: 31.12.2011

Architekt. *8.6.1922 Adliswil (ZH), Schweizer. Bauzeichnerlehre in Zürich, 1940–42 Kunstgewerbeschule Zürich, 1942–44 Mitarbeiter im Atelier von Alfred Roth, Zürich, ab 1945 selbständiger, international tätiger Architekt. 1968–69 Lehrtätigkeit an der ETHZ, 1969–71 an der Technischen Universität Karlsruhe (D). Bauten in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Tschechien. In Liechtenstein 1969–72 Schulzentrum Mühleholz, Vaduz, das als eines der Schlüsselwerke im Schaffen Gisels gilt (1988–90 Erweiterung durch Gisel); 1972 Umbau des Vereinshauses in Schaan zum Theater am Kirchplatz; 1973–75 Reihenfamilienhäuser Schalunstrasse, Vaduz. Tätigkeit bei diversen Preisgerichten, auch in Liechtenstein Gisel zählt zu den renommierten Schweizer Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit seinen modernen, klar gegliederten Baukörpern setzte er Massstäbe in der Architektur von Liechtenstein.

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AHLF.

Literatur

C. Allenspach: Zeitgenössische Baukultur, in: Bauen, 2000, 326–347, bes. 331f.; E. Ellenberger: Gisel, Ernst, in: HLS 5, 430, 2005.

Zitierweise

Florin Frick, «Gisel, Ernst», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Gisel,_Ernst, abgerufen am 19.2.2019.

Normdaten

GND: 119131587