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Goetz, Curt

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Autor: Graham Martin † (Aktualisierung Redaktion) | Stand: 11.9.2017

Schauspieler und Dramatiker. *17.11.1888 (Kurt Walter Götz) Mainz (D), † 12.9.1960 Spital Grabs (SG). Schweizer.  1923 Valérie von Martens (Schauspielerin, 1894–1986). Gymnasium in Halle (D). Ab 1907 Schauspieltätigkeit in Rostock, Nürnberg und Berlin, ab 1912 auch Film-Engagements (Schauspiel, Regie, Drehbuch). Ab 1918 als Schriftsteller tätig: Theaterstücke (Komödien), fiktionale Prosawerke, Memoiren und Aphorismen. Goetz trat zusammen mit seiner Frau in seinen eigenen Stücken sehr erfolgreich auf. Ab 1933 wohnhaft in Merligen (BE). 1939 Emigration in die Vereinigten Staaten (Hollywood), 1946 Rückkehr nach Europa und Wiederaufnahme der Theaterarbeit als Schauspieler und Autor. Mehrere Verfilmungen seiner Theaterstücke. In den 1950er Jahren Wohnsitz in Schaan (wohl ab 1956). Ehrungen: 1958 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, 1959 Verleihung des Professorentitels durch Fürst Franz Josef II. von Liechtenstein in Anerkennung seiner Verdienste auf kulturellem Gebiet.

Werkauswahl

Curt Goetz: Sämtliche Bühnenwerke, Stuttgart 1966.

Literatur

Graham Martin: «Wo dein Himmel, ist dein Vadutz». Liechtenstein in der schönen Literatur, Triesen 2007, S. 233–237.

Das grosse Curt Goetz Album, hg. von Valérie von Martens, Stuttgart 1968.

Wolfgang Drews: Goetz, Curt, in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 588–589.

Nachrufe

Liechtensteiner Volksblatt, 15.9.1960.

Zitierweise

Graham Martin † (Aktualisierung Redaktion), «Goetz, Curt», Stand: 11.9.2017, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Goetz,_Curt, abgerufen am 23.2.2019.

Normdaten

GND: 118540297