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Grabher-Meyer, Maria

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Autor: Josef Hürlimann | Stand: 31.12.2011

Schriftstellerin. *10.1.1898 Schaan, † 2.11.1970 Feldkirch (Vorarlberg), von Schaan, ab 1920 Österreicherin. Tochter des Albert Kaufmann und der Josepha, geb. Grabher, fünf Geschwister, u.a. der Kunstmaler Friedrich Kaufmann. 1920 Josef Grabher-Meyer, drei Kinder. Kindheit und Schule in Schaan. Früher Tod der Eltern. Neben der bäuerlichen Arbeit zum Broterwerb bildete Grabher-Meyer sich zur Aushilfslehrerin für Volksschulen aus und übte den Beruf in Vorarlberg aus, wobei sie ständig in Feldkirch wohnhaft war. Ab 1934 veröffentlichte sie Erzählungen (u.a. 1950 den Band «Dorf meiner Kindheit») und Mundartgedichte in Zeitungen, häufig im «Vorarlberger Volkskalender». Grabher-Meyer leistete auch Beiträge zu Vorarlberger und Liechtensteiner Schulbüchern. Gegenstand ihrer Poesie und Prosa sind bäuerliches Brauchtum, Kindheit und Jugendzeit in Dorf und Heimat, Verbundenheit mit der Natur und undogmatische, aber bodenständige Werte. Sie erzählt authentisch und gemütvoll, in einem an Redewendungen und Mundartausdrücken reichen Stil.

Literatur

Maria Grabher-Meyer, in: Freude dem Alter, 1990, 72f.; Eintracht 14 (1997), 5; J. Falk: Schaaner Heimatbuch 1, 1976, 162f.

Zitierweise

Josef Hürlimann, «Grabher-Meyer, Maria», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: <https://historisches-lexikon.li//Grabher-Meyer,_Maria>, abgerufen am 19.2.2019.

Normdaten

GND: 126321787