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Greene, Barbara

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Autor: Pio Schurti | Stand: 31.12.2011

Autorin. *28.9.1907 Sao Paolo (Brasilien), † 1.12.1991 Starnberg bei München, Engländerin, später Deutsche. Cousine des britischen Schriftstellers Graham Greene. 27.3.1943 den deutschen Diplomaten Rudolf Graf Strachwitz von Gross-Zauche und Camminetz (*3.1.1896, †13.8.1969), zwei Kinder; Rudolfs Bruder Artur war mit Maria Theresia Henriette von Liechtenstein verheiratet, einer Schwester Fürst Franz Josefs II.

Kindesjahre in Brasilien, Schulbesuch in England, Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. 1935 mit Cousin Graham Reise nach Liberia, über die sie das Buch «Land Benighted» veröffentlichte. Nach verbotener Heirat in NS-Deutschland im Mai 1945 Flucht nach Liechtenstein; ihr Mann folgte ihr im Februar 1946 aus der Gefangenschaft nach Schaan. 1947 veröffentlichte Greene das Buch «Valley of Peace. The Story of Liechtenstein», ein wohlwollendes, teils verklärendes geschichtliches Porträt ihres Gastlands. 1948–52 in Argentinien, dann Rückkehr nach Europa. Herausgeberin je eines Buchs mit Gebeten vieler Religionen (1962) und über das Älterwerden (1968). Nach 1969 in München und auf der Insel Gozo (Malta).

Werkauswahl

Land Benighted, 1938, 21981 (Too Late to Turn Back); Valley of Peace, 1947, 21967 (deutsch 1948 Liechtenstein Tal des Friedens); God of a Hundred Names, Hg. zusammen mit V. Gollancz, 1962; The Chance of a Lifetime, Hg. zusammen mit E. Greene, 1968.

Literatur

B. Greene: Too Late to Turn Back, 1981.

Zitierweise

Pio Schurti, «Greene, Barbara», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: <https://historisches-lexikon.li//Greene,_Barbara>, abgerufen am 15.2.2019.

Normdaten

GND: 134108442