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Häusle, Martin

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Autorin: Rita Vogt-Frommelt | Stand: 31.12.2011

Akademischer Maler. *5.12.1903 Satteins (Vorarlberg), †10.4.1966 Feldkirch, Österreicher. Bis 1925 Malerlehre; anschliessend künstlerische Ausbildung in Innsbruck; 1927–30 Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste, Meisterschüler bei Ferdinand Andri. Ab 1931 freischaffender Künstler, zuerst in Satteins, ab 1938 in Feldkirch. Im Zweiten Weltkrieg 1944/45 Dienst beim Zollgrenzschutz. Massgeblich tätig in den Bereichen Grafik, Malerei (Landschaften, Porträts, Blumen, Genrebilder), Keramik und Glasmalerei; Häusles bekannteste Werke sind Glasbilder und Fresken für Kirchen, u.a. Glasfenster im Dom zu Feldkirch. In Liechtenstein Fresken in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, Mauren; Glasfenster (Entwürfe) in der Pfarrkirche St. Florin, Vaduz, sowie in der Kapelle Hl. Kreuz in Eschen. 1951 schuf Häusle die zwölfteilige liechtensteinische Briefmarkenserie «Landarbeit». Mitglied der Wiener Sezession. 1947 Grosser Österreichischer Staatspreis für Malerei.

Literatur

E. Schlocker-Keller: Martin Häusle, 1989; A. Ruetz, H. Swozilek: Martin Häusle, 2003; Bildende Kunst in Vorarlberg 1945–2005, 135f.

Zitierweise

Rita Vogt-Frommelt, «Häusle, Martin», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Häusle,_Martin, abgerufen am 23.2.2019.

Normdaten

GND: 120639653