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Hartmann, Gerold

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Priester. *1633 Frastanz (Vorarlberg), †2.3.1694 Erolzheim (D), katholisch, von Frastanz. Gymnasium in Feldkirch, ab 1655 Studium in Dillingen (D), Priesterweihe am 20.9.1658. 1658 Frühmesser in Frastanz, 1671–86 Hofkaplan in Schaan. 1679 Anzeige durch die vaduzischen Amtsleute wegen Hexerei in Chur, 1679–82 Gefangenschaft, 1682 Freispruch durch päpstliche Verordnung. 1686 Verzicht auf die Hofkaplanei.

Literatur

Büchel: Schaan, 1927, 46; O. Seger: Der letzte Akt im Drama der Hexenprozesse in der Grafschaft Vaduz und Herrschaft Schellenberg, in: JBL 57 (1957), 135–227, bes. 215–217; O. Seger: Aus der Zeit der Hexenverfolgungen, in: JBL 59 (1959), 329–349, bes. 338f.; Tschaikner: Hexen, 1998, 184; Näscher: Beiträge 1, 2009, 219f.

Zitierweise

Franz Näscher, «Hartmann, Gerold», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hartmann,_Gerold, abgerufen am 21.2.2019.