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Hass, Hans

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

Forscher. *23.1.1919 Wien, † 16.6.2013 Wien, Österreicher. Ab 1940 Studium der Zoologie (1944 Dr. rer. nat.). Hass gilt als Pionier der Meeresunterwasserforschung (ab 1937) und des freischwimmenden Tauchens. Er drehte über 100 Kino- und Fernsehfilme (1959 Oscar für «Unternehmen Xarifa») und publizierte rund 30 Bücher, besonders über seine Unterwasserstudien. Hass widmete sich auch der Erforschung der Evolution und des menschlichen Verhaltens. 1951 nahm er in Vaduz Wohnsitz (ab 1955 in Triesenberg/Masescha) und gründete in Vaduz das «Internationale Institut für Submarine Forschung». Ebenfalls in Liechtenstein rief er 1964 zusammen mit Irenäus Eibl-Eibesfeldt das «Institut für Humanethologie» ins Leben; 1970 veröffentlichte Hass seine Energontheorie. 1978 Gründungspräsident des PEN-Clubs Liechtenstein (Ehrenpräsident). Zahlreiche Ehrungen, u.a. 1977 Verleihung des Professorentitels durch die Universität Wien, 1999 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.

Literatur

Literaturlexikon 5, Hg. W. Killy, 1990, 49f.; M. Jung: Hans H., 1994 (mit Film- und Werkverzeichnis); LVbl., 23.1.1999; Hans Hass: Erinnerungen & Abenteuer, 2004.

Zitierweise

Redaktion, «Hass, Hans», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hass,_Hans, abgerufen am 23.2.2019.

Normdaten

GND: 118708945