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Haus zur Linde

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Autor: Rudolf Rheinberger | Stand: 31.12.2011

Gemeinde Vaduz, 457 m ü.M. Das Haus zur Linde steht am ehemaligen Lindenplatz, im südlichen Bereich von Vaduz. Das 1843–44 vom «Adler»-Wirt Johann Nepomuk Rheinberger (1792–1844) gebaute Haus zur Linde ist ein klassizistischer Bau: fünfachsige Hauptfassade, zwei Geschosse mit niedrigem Walmdach, Frontgiebel und Balkon über dem Eingang im Osten. Bis 1875 bewohnte Rheinbergers Witwe Salome das deshalb auch «Villa Salome» genannte Gebäude und vermietete Räume an fürstliche Beamte. 1875–89 führte der neue Besitzer Ferdinand Walser darin einen Gastbetrieb («Linde»). Danach stellte es die fürstliche Domänenverwaltung, welche das Haus zur Linde 1889 erworben hatte, für Beamtenwohnungen zur Verfügung. 1930 kaufte Ludwig Marxer das heute noch von seinen Nachkommen bewohnte Haus zur Linde, welche es 1975–78 unter Architekt Hans Rheinberger umbauen und renovieren liessen.

Archive

FamARh.

Literatur

Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007

Zitierweise

Rudolf Rheinberger, «Haus zur Linde», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Haus_zur_Linde, abgerufen am 18.2.2019.