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Heeb

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Autor: Jürgen Schindler | Stand: 31.12.2011

Geschlecht aus Gamprin, Mauren und Ruggell. 1990 trugen in Liechtenstein 140 Personen den Namen Heeb. Erstmals erwähnt 1579. Aufgrund der frühesten Erwähnungen scheint Ruggell die Stammgemeinde der Heeb in Liechtenstein zu sein.

a) Gamprin: Die zwei Linien des ersten Stamms wanderten 1787 bzw. 1815 aus Ruggell zu. Der zweite Stamm wanderte 1843 aus Ruggell zu. Aus ihm geht der Landtagsabgeordnete Franz Josef hervor.

b) Mauren: Die Heeb aus Mauren wanderten im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts aus Ruggell zu (Einkauf ins Gemeindebürgerrecht 1813).

c) Ruggell: Für die Heeb aus Ruggell können ab dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts zusammenhängende Genealogien erstellt werden (fünf Stämme). In diese Zeit reicht der erste Stamm zurück, der den Sportler und Politiker Adolf hervorbrachte. Der zweite Stamm wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts begründet. 1843 zweigte eine Linie nach Gamprin ab. Dieser Stamm brachte den Landtagsabgeordneten und Gemeindevorsteher Sebastian sowie den Landtagsabgeordneten Lorenz hervor. Tschugmell vermutet, dass diese beiden Ruggeller Stämme den gleichen Stammvater haben. Der dritte Stamm, dem nur wenige Familien angehören, reicht ins dritte Viertel des 18. Jahrhunderts zurück und erlosch 1914. Der vierte Stamm wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts begründet. Zwei Linien zweigten 1787 bzw. 1815 nach Gamprin ab. Die Genealogie des fünften Stamms reicht ins zweite Viertel des 18. Jahrhunderts zurück. Herausragender Vertreter dieses Stamms war der Landtagsabgeordnete Andreas. Eine Linie zweigte 1813 nach Mauren ab.

Literatur

Tschugmell: Maurer Geschlechter, 1931, 82; Stammtafeln Ruggell, 1990; Stammtafeln Gamprin, 1995; Familienstammbuch Mauren 1, 2004; Menschen, Bilder und Geschichten 2, 2007, 290–301; FLNB II/3, 341f.

Zitierweise

Jürgen Schindler, «Heeb», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Heeb, abgerufen am 19.2.2019.