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Heidegger, Ferdinand

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Autor: Donat Büchel | Stand: 31.12.2011

Landtagsabgeordneter und Gemeindevorsteher. *4.8.1899 Triesen, †19.8.1978 Spital Grabs (SG), von Triesen, wohnhaft in Triesen. Sohn des Vizevorstehers und Kupferschmieds Jakob und der Berta, geb. Erne, vier Geschwister. 16.2.1931 Maria Hoch (*21.9.1904, †22.12.1991), vier Kinder. 1918 trat Heidegger als Fabrikarbeiter in die Firma Jenny, Spoerry & Cie. ein. 1934–54 pachtete er den Landwirtschaftsbetrieb der Firma Jenny, Spoerry & Cie. beim Weiherstall, bis 1970 führte er einen eigenen Bauernhof. 1936–39 Landtagsabgeordneter (VU), zeitweilig Schriftführer sowie Mitglied der Finanzkommission und des Landesausschusses. Heidegger befürwortete im Landtag die Finanzeinbürgerung von Juden. 1936–60 Gemeindevorsteher von Triesen, in seiner Amtszeit u.a. 1939 Aussen- und 1942–43 Innenrenovation der Pfarrkirche, ab 1943 Melioration von 1,2 km2 der Rheinaugebiete, 1959–61 Primarschulneubau. 1937–47 und 1952–59 Verwaltungsrat der LKW. 1922 Mitinitiant des Männergesangvereins Triesen, 1929–31 Präsident, 1947 Ehrenmitglied. 1925–27 Vorstand (Präsident) der Harmoniemusik Triesen, Ehrenmitglied. 1952–63 Präsident des Liechtensteinischen Musikverbands, 1961 Ehrenmitglied, 1965 Ehrenpräsident. Ehrenmitglied des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbunds und der VU.

Literatur

Vogt: Landtag, 21988; Büchel: Gemeinde Triesen 1, 1989, 62–64; Geiger: Krisenzeit, 22000.

Nachrufe

LVbl., 28.8.1978; LVa., 5.9.1978.

Zitierweise

Donat Büchel, «Heidegger, Ferdinand», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Heidegger,_Ferdinand, abgerufen am 19.2.2019.