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Hilti, Gottfried

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Autorin: Rita Vogt-Frommelt | Stand: 31.12.2011

Steinmetz, Bildhauer und Regierungsrat. *9.4.1903 Schaan, †12.5.1977 Spital Vaduz, von Schaan. Sohn des stv. Landtagsabgeordneten und Metzgermeisters Josef und der Walburga, geb. Quaderer, elf Geschwister, u.a. die Unternehmer Toni, Eugen und Martin. 22.6.1936 Gertrud Hilti (*12.7.1910, †24.7.1984), Schwester des Unternehmers Werner, sechs Kinder. Realschule in Vaduz, bis 1925 Bildhauerlehre in Feldkirch und Gewerbeschule in Bregenz, Weiterbildung an der Kunstakademie in München. Wanderjahre in Berlin, Paris und Genf. 1930 Rückkehr nach Schaan, wo er ein Bildhaueratelier eröffnete. Arbeiten in Liechtenstein (Auswahl): Denkmal für Fürst Johann II. von Liechtenstein bei der Pfarrkirche Schaan; Kreuzwegstationen bei der Kapelle Maria zum Trost auf Dux, Schaan; zahlreiche Grabsteine; Werke zur Innenausstattung von Sakralbauten (z.B. Pfarrkirchen Balzers und Triesenberg, Kapelle St. Josef in Planken); Mitgestaltung des Eschner Friedhofs. 1953–59 stv. Regierungsrat (VU) und 1959–62 Regierungsrat. Vizepräsident der Gewerbegenossenschaft, Mitglied der Denkmalschutzkommission. 1968 Experte bei den internationalen Berufsweltmeisterschaften in Brüssel.

Nachrufe

LVa., 14.5.1977; LVbl., 28.5.1977.

Zitierweise

Rita Vogt-Frommelt, «Hilti, Gottfried», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Hilti,_Gottfried, abgerufen am 17.2.2019.