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Johanneskirche

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Autorin: Cornelia Herrmann | Stand: 31.12.2011

Kirchengebäude der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Fürstentum Liechtenstein (→ Evangelische Kirchen), Gemeinde Vaduz, 455 m ü.M. Der Holzbau der Schweizer Chaletfabrik Eblingen, der ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs als Notkirche in Stuttgart gedient hatte, wurde 1956 nach Vaduz überführt und im Bartlegrosch neu aufgebaut. Weihe am 16.12.1956 als «Evangelisch-Lutherische Kirche», 1996 in Johanneskirche umbenannt. 1957 Dachreiter aus Holz mit Glocke, 1962 Aussenverkleidung mit Eternitplatten, 1990 im Osten Anbau eines Gemeindesaals anstelle der Sakristei von 1956. Ausstattung des Hallenraums unter offenem Dachstuhl: Tafelbild «Hl. Johannes im Gefängnis» (17. Jahrhundert), Rundmedaillons mit Szenen aus der Heilsgeschichte (um 1700), Kruzifix und Taufbecken von Erich Schiffner, Oberharthausen/D (1967), Orgelpositiv (um 1700/20).

Literatur

Wege gehen, Hg. Evangelisch-lutherische Kirche im Fürstentum Liechtenstein, 2005; Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007, 248–250.

Zitierweise

Cornelia Herrmann, «Johanneskirche», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Johanneskirche, abgerufen am 23.2.2019.

Medien

Evangelisch-lutherische Johanneskirche, Vaduz (LI LA). Foto: Catherine Hefti.