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Künstlervereinigungen

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Autor: Jens Dittmar | Stand: 31.12.2011

Den Künstervereinigungen als Berufsverbänden zur Wahrung der wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialen und kulturpolitischen Interessen der Kunst obliegt es, das Kunstschaffen regional und überregional zu fördern und zu dokumentieren. Voraussetzung für die Aufnahme ist meist ein künstlerisches Fach- oder Hochschulstudium oder der Nachweis von Berufspraxis. 1969 gründeten Eugen Schüepp, Martin Frommelt, Evi Kliemand und Josef Schädler die «Vereinigung Bildender Künstler in Liechtenstein», die sich neben der Kunstvermittlung auch der gesetzlichen Verankerung der Kunst am Bau widmete. Es folgten die Tangente (seit 1979), die «Liga für Kulturkrämpfe im Grenzdreieck» (1983–1992) und der Verein «Schichtwechsel» (seit 1989), die den Charakter von Selbsthilfegruppen hatten. 2006 etablierte sich der «Berufsverband Bildender Künstler/innen Liechtenstein (BBKL)», der die Förderung der Kunst und der berufsspezifischen Interessen der Künstler zum Ziel hat. Ferner dient der BBKL als Verwaltungs- und Informationsstelle für Mitglieder und Kunstinteressierte im In- und Ausland sowie der Interessenvertretung vor nationalen und internationalen Organisationen, Behörden und der Öffentlichkeit.

Archive

Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein.

Literatur

LVbl., 28.10.2006.

Zitierweise

Jens Dittmar, «Künstlervereinigungen», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Künstlervereinigungen, abgerufen am 20.2.2019.