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Kapelle St. Wolfgang

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Autorin: Judith Niederklopfer-Würtinger | Stand: 31.12.2011

Abgegangene katholische Kapelle, Gemeinde Triesen, 465 m ü.M. 1520 urkundlich erwähnt. 1640 Weihe eines Seitenaltars; zwei ältere Altäre. Die geostete Kapelle mit einschiffigem Langhaus und dreiseitig geschlossenem Chor war Anfang 19. Jahrhundert bereits stark verfallen. Aquarell der Ruine um 1850/60 von Moritz Menzinger (LLM, Vaduz). 1863 sollen beim Bau der Weberei Kirchthaler-Dürst in Triesen Baumaterialien der Kapelle St. Wolfgang verwendet worden sein. Eine Wegkapelle erinnert an den früheren Standort. 1988 wurden Teile des Chors und der Sakristei bei Grabungen freigelegt. Nach älterer Auffassung Ort der Schlacht bei Triesen 1499 («Schlacht bei St. Wolfgang»).

Literatur

Poeschel: Kunstdenkmäler, 1950, 136–138; N. Hasler: Die St. Wolfgangskapelle, in: M. Goop: Die Schlacht bei Triesen 1499, 1999, 122–126; Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007, 141–143.

Zitierweise

Judith Niederklopfer-Würtinger, «Kapelle St. Wolfgang», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Wolfgang, abgerufen am 19.2.2019.

Medien

Ruine der abgegangenen Kapelle St. Wolfgang in Triesen. Aquarell von Moriz Menzinger (1832–1914), um 1860 (Bildarchiv LLM).