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Kaufmann, Walter

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Autor: Josef Frommelt | Stand: 31.12.2011

Lehrer und Musiker. *27.12.1910 Vaduz, †29.12.1997 Schaan, von Schaan. Sohn des Lehrers Jakob und der Irma, geb. Real, vier Geschwister.  12.10.1939 Luzia Matt (*16.9.1918), fünf Kinder, darunter der Landtagsabgeordnete Georg. Realschule Eschen, 1925–29 Lehrerseminar in Feldkirch, 1929–30 Studium an der Kirchenmusikabteilung der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 1931–77 Volksschullehrer in Bregenz, Lustenau (Vorarlberg), Schaan, Planken, Triesen, Schellenberg, Nendeln; Tätigkeit als Organist. Leitete verschiedene Chöre in Liechtenstein und der benachbarten Schweiz. 1947–72 Bundeschormeister des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbunds, ab 1972 dessen Ehrendirigent. Schuf rund 50 Kompositionen, v.a. Chorwerke (darunter sieben Messen), Hymnen, Lieder für Solostimmen und Orgel. 1962 Mitglied der Initiativgruppe zur Gründung der Liechtensteinischen Musikschule, an der er Klavier und Orgel unterrichtete. Widmete sich besonders der Person und dem Werk Josef Gabriel Rheinbergers (1940 Herausgeber einer Gedenkschrift, 1944 Mitbegründer des Rheinberger-Archivs, 1949 Veranlasser der Überführung der Gebeine Rheinbergers nach Vaduz). Ehrungen: 1969 Fürstlicher Musikdirektor, 1981 Rheinberger-Preis der Gemeinde Vaduz.

Archive

Liechtensteinische Musikschule; Fürstlich Liechtensteinischer Sängerbund (Nachlass).

Nachrufe

LVa., 30.12.1997 und 29.1.1998; Musikus 18 (1998).

Zitierweise

Josef Frommelt, «Kaufmann, Walter», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kaufmann,_Walter, abgerufen am 15.2.2019.