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Keller, Franz Anton

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Autor: Karl Heinz Burmeister | Stand: 31.12.2011

Landvogt. * Ingolstadt (D). Ab 1686 Studium in Ingolstadt. 1730–34 liechtensteinischer Landvogt. Da Keller unter dem Föhn litt, bat er die Hofkanzlei, seine Wohnung vom Schloss ins Amtshaus verlegen zu dürfen. Das wurde gestattet, doch sollten die Verhörtage weiterhin auf dem Schloss stattfinden. Keller geriet in Streit mit dem Verwalter Anton Bauer. Der Fürst hob ein von Keller zur Lösung eines Streits zwischen dem Eschner Pfarrer Hermann Hege und der Gemeinde Mauren über Holzrecht gefälltes Urteil auf und schickte einen Kommissar zur Untersuchung der Angelegenheit nach Vaduz. 1733 musste Keller die Verhandlungen über die Entschärfung der Reformen von Stephan Christoph Harpprecht von Harpprechtstein einer Kommission überlassen, am 12.3.1734 wurde er in Ungnade entlassen.

Literatur

Büchel: Eschen, 1926, 63f.; Banko: Landvögte, 1937, 55f.

Zitierweise

Karl Heinz Burmeister, «Keller, Franz Anton», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Keller,_Franz_Anton, abgerufen am 19.2.2019.