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Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS)

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

1815 vom hl. Gaspare del Bufalo in San Felice di Giano (I) gegründete katholische Kongregation. Der 1838 in Albano (I) eingetretene Franz Sales Brunner gründete 1840 die erste deutsche Niederlassung in Löwenberg (GR), 1844 die amerikanische Provinz und 1858 das Missionshospiz in Schellenberg, wo Ordensmitglieder seither auch die Seelsorge betreuen. Nach langen Bemühungen des Paters Gregor Jussel CPPS entstand 1922 die deutsche Provinz mit Sitz in Feldkirch, die gleichzeitig die Mission am Xingù (Brasilien) und 1940 seelsorgerliche Aufgaben in Portugal (seit 1939 zusammen mit Spanien Vikariat der deutschen Provinz) übernahm. Die deutsche Provinz umfasst Deutschland, Österreich und Liechtenstein; zu ihr gehört heute noch das Vikariat in Brasilien. Die Hauptaufgaben der Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut sind die ausserordentliche Seelsorge, Unterricht und Seelsorge in einigen Pfarreien Österreichs und Deutschlands und Wallfahrtsseelsorge.

Archive

Archiv der Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS), Salzburg (A).

Literatur

O. Angehrn: 100 Jahre Verehrung des Kostbaren Blutes, 1958.

Zitierweise

Franz Näscher, «Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kongregation_der_Missionare_vom_Kostbaren_Blut_(CPPS), abgerufen am 19.2.2019.