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Kunstschule Liechtenstein

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Autorin: Annette Bleyle | Stand: 31.12.2011

Die von Bruno Kaufmann und der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft initiierte, 1993 gegründete Kunstschule Liechtenstein (bis 2001 Liechtensteinische Kunstschule) ist seit 2002 eine Stiftung öffentlichen Rechts. Die Kunstschule Liechtenstein vermittelt interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalterische Kenntnisse und Fähigkeiten, schöpferische Wahrnehmungsfähigkeit und kulturelle Bildung. Das Lehrziel wird in drei Bereichen umgesetzt. Im Bereich Bildung werden kreative Fähigkeiten der Kursteilnehmer gefördert und erweitert. Seit 2003 bietet die Kunstschule Liechtenstein den Vorkurs an, eine einjährige Vollzeitausbildung für Jugendliche, die eine höhere Fachschule bzw. Hochschule für Gestaltung besuchen oder eine Lehrstelle im kreativ-künstlerischen Sektor antreten möchten (Bereich Ausbildung). Im Bereich Plattform Kunst findet mittels Vorträgen, Symposien und Workshops eine Auseinandersetzung mit der Kunst und ihrem Bezug zur Gesellschaft statt. Zudem führt die Kunstschule Liechtenstein regelmässig Ausstellungen mit Arbeiten ihrer Schüler durch. Die Kunstschule Liechtenstein finanziert sich durch Beiträge von Staat, Gemeinden und Sponsoren sowie Schulgelder. Seit 2003 hat sie ihren Sitz in Nendeln, vorher führte sie ihre Kurse im Mehrzweckgebäude Eschen sowie an verschiedenen liechtensteinischen Schulen durch. 2006 zehn Lehrer und 230 Schüler.

Quellen

Rech Reg 1993–.

Literatur

Das liechtensteinische Bildungswesen, Hg. Presse- und Informationsamt, 22002, 51; Kunstschule Liechtenstein, 2003; LVbl., 5.4.2003.

Zitierweise

Annette Bleyle, «Kunstschule Liechtenstein», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kunstschule_Liechtenstein, abgerufen am 17.2.2019.