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Kurhäuser

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Autorin: Cornelia Herrmann | Stand: 31.12.2011

Die Entwicklung des Kurwesens in der gesunden Luft des liechtensteinischen Berggebiets begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf Masescha, Gaflei und Sücka, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Malbun, Steg und Silum dazu (→ Tourismus). Die Kurhäuser waren meist schlichte, aus bäuerlichen Anwesen entstandene Gebäude. Lediglich die 1875 von einigen Vaduzer Bürgern eingerichtete «Molken- und Luftkuranstalt auf der Alp Gaflei», später «Alpen-Kurhaus und Alphotel Gaflei» (1483 m ü.M.), avancierte zu einem grösseren Kurbetrieb. Ab 1895 erfolgte unter Ingenieur Carl Schädler der Ausbau zu einem aus mehreren Gebäuden bestehenden Kurhauskomplex (1955 Abbruch, 2005 Abbruch des 1966 eröffneten Neubaus). Mit dem Bau von «Kurhaus und Touristenstation zum Sareiserjoch», heute «Alpenhotel» (1602 m ü.M.), begann 1908 die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Malbuntal.

Literatur

Herrmann: Kunstdenkmäler 2, 2007, 212–216.

Zitierweise

Cornelia Herrmann, «Kurhäuser», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kurhäuser, abgerufen am 19.2.2019.