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Liechtenstein, Alfred von (1875–1930)

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Autor: Harald Wanger | Stand: 31.12.2011

Interimistischer Regierungschef. *6.4.1875 Wien, †25.10.1930 Schloss Waldstein (Steiermark). Sohn des Alfred und der Henriette, geb. Prinzessin von Liechtenstein, Tochter des Alois II. Josef, neun Geschwister, unter anderem Franz, Alois, Landesverweser Karl und Professor Ildefons.  19.2.1912 Therese Maria Prinzessin zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Wallerstein (*1.6.1887, †29.3.1971), vier Kinder. 1885–93 Schottengymnasium in Wien. 1893 Eintritt in die österreichische Armee, in der Alfred als Rittmeister am Ersten Weltkrieg teilnahm. Nach schwerer Verwundung zeitweise Dienst in einem Spitalzug des Malteser-Ritterordens. Verwalter des Guts Schloss Waldstein. Nach der Demission der Regierung infolge des Sparkassaskandals führte Alfred bis zur Bildung einer neuen Regierung vom 24.6. bis 6.8.1928 provisorisch die Regierungsgeschäfte. Ehrenritter des souveränen Malteser-Ritterordens.

Literatur

Geiger: Krisenzeit 1, 22000, 98.

Nachrufe

J. Hoop: Prinz Alfred von und zu Liechtenstein, in: JBL 31 (1931), 5–11.

Zitierweise

Harald Wanger, «Liechtenstein, Alfred von (1875–1930)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtenstein,_Alfred_von_(1875–1930), abgerufen am 19.2.2019.