Aktionen

Liechtenstein, Alois von (1869–1955)

Wechseln zu: Navigation, Suche

Autorin: Evelin Oberhammer | Stand: 31.12.2011

*17.7.1869 Hollenegg (Steiermark), †16.3.1955 Vaduz, // Vaduz. Sohn des Alfred und der Henriette, geb. Prinzessin von Liechtenstein, Tochter des Alois II. Josef, elf Geschwister, unter anderem Franz, der interimistische Regierungschef Alfred, der Landesverweser Karl und der Professor Ildefons.  20.4.1903 Elisabeth Amalie von Habsburg-Lothringen, Erzherzogin von Österreich, Nichte des österreichischen Kaisers Franz Josef I., acht Kinder, unter anderem Franz Josef II. und Botschafter Heinrich. Da Erzherzogin Elisabeth Amalie als Mitglied des Kaiserhauses keinen österreichischen Untertanen heiraten sollte, musste Alois die österreichische Staatsbürgerschaft aufgeben und wurde 1902 Bürger von Vaduz. Bis 1886 Schottengymnasium in Wien. Offizier im k.k. Ulanenregiment Nr. 12 in Slowenien und Ungarn. Ab 1909 Eigentümer von Gross-Ullersdorf (tschechisch Velké Losiny, CZ), das er von Rudolf von Liechtenstein (1838–1908) geerbt hatte. Alois unternahm wiederholt längere Reisen (Italien, Kanarische Inseln, Frankreich, Belgien und Norwegen-Spitzbergen). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberstleutnant in der österreichischen Armee. Am 26.2.1923 verzichtete Alois zugunsten seines ältesten Sohns Franz Josef auf die Anwartschaft auf die Regentschaft in Liechtenstein und auf das Majorat. 1944 übersiedelten er und seine Frau Elisabeth Amalie nach Vaduz. 1903 Orden vom Goldenen Vlies.

Archive

GAV; HALV.

Literatur

H. Heller: Habsburg-Liechtenstein, 1903.

Nachrufe

LVbl., 18., 24.4.1955; A. Frick: Prinz Alois von und zu Liechtenstein, in: JBL 56 (1956), I–VI.

Abbildungen

Sammlungen des Regierenden Fürsten von Liechtenstein.

Zitierweise

Evelin Oberhammer, «Liechtenstein, Alois von (1869–1955)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtenstein,_Alois_von_(1869–1955), abgerufen am 21.4.2019.