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Liechtenstein, Marie Aglaë von

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Autor: Harald Wanger | Stand: 31.12.2011

Landesfürstin. *14.4.1940 Prag, seit 1967 von Vaduz, wohnhaft in Vaduz. Tochter des Grafen Ferdinand Carl Kinsky von Wchinitz und Tettau und der Henriette, geb. Gräfin von Ledebur-Wicheln, sechs Geschwister.  30.7.1967 Hans-Adam, vier Kinder: Alois, Maximilian (*1969), Constantin (*1972), Tatjana (*1973). 1950–57 Realgymnasium im Kloster Wald (D), 1957 Sprachaufenthalt in England, danach während sechs Semestern Studium an der Akademie für Gebrauchsgraphik der Universität München (Abschluss mit Diplom). Nach kurzem Sprachaufenthalt in Paris arbeitete Marie Aglaë bis zur Verlobung 1965 als Gebrauchsgrafikerin in einer Druckerei in Dachau (D). Marie Aglaë engagiert sich vor allem im sozialen Bereich: 1983–2005 war sie Präsidentin des Vereins für heilpädagogische Hilfe in Liechtenstein (seit 2005 Ehrenpräsidentin) und seit 1985 hat sie das Präsidium des Liechtensteinischen Roten Kreuzes inne. Zudem ist sie Schirmherrin und seit 1990 Ehrenpräsidentin des Verbands Liechtensteiner Familienhilfen.

Literatur

W. Kranz: Kurzbiographie I. D. Erbprinzessin Marie Aglaë von und zu Liechtenstein, in: Fürstentum Liechtenstein – eine Dokumentation, 81982, 41f.; H. Wanger: Die Regierenden Fürsten von Liechtenstein, 1995, 184–187.

Zitierweise

Harald Wanger, «Liechtenstein, Marie Aglaë von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtenstein,_Marie_Aglaë_von, abgerufen am 23.2.2019.

Normdaten

GND: 1160002282

Medien

Marie Aglaë von Liechtenstein. Fotografie (Hausarchiv S.D. des Fürsten von Liechtenstein). Foto: Roland Korner.