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Liechtensteiner Behinderten-Verband (LBV)

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Autor: Markus Burgmeier | Stand: 31.12.2011

1953 im Zug des Kampfs um die Einführung der Invalidenversicherung auf Initiative des Triesenbergers Gerold Hilbe (1911–1988) in Vaduz als «Sektion Liechtenstein des Schweizerischen Invaliden-Verbandes (SIV)» gegründet; ab 1957 «Liechtensteiner Invalidenverband» (LIV), seit 1988 LBV. 1976 Aufnahme in den Internationalen Verband der Behinderten «Fédération internationale des Mutilés, des Invalides du Travail et des Invalides Civilis» (FIMITIC). 498 Mitglieder (2006).

Der LBV setzt sich umfassend für die persönliche, gesellschaftliche, bildungsmässige, berufliche, medizinische und wirtschaftliche Integration von Behinderten ein, unabhängig von Ursache und Art der Behinderung. Er ist im «Verein für heilpädagogische Hilfe in Liechtenstein» (→ Heilpädagogisches Zentrum) vertreten und an der Ausarbeitung einschlägiger Gesetze beteiligt (z.B. Behindertengleichstellungs-, Krankenkassen-, Baugesetz). Dienstleistungen: unter anderem Kontaktstelle, Transportdienst, Beratungsstelle für behindertengerechtes Bauen (seit 1986), Hilfsmittel-, Rechts-, Besuchs-, Fürsorgedienste, sozialpädagogische Fachstelle, Entlastungsdienst für Eltern behinderter Kinder (seit 2005), Sport- (seit 1966), Freizeit- (seit 1982), Jugend- und Kulturgruppen.

Quellen

Jahresberichte 1977–.

Literatur

A. Caminada: LBV, 1993.

Zitierweise

Markus Burgmeier, «Liechtensteiner Behinderten-Verband (LBV)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtensteiner_Behinderten-Verband_(LBV), abgerufen am 17.2.2019.