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Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung (LIA)

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Autor: Markus Burgmeier | Stand: 31.12.2011

Die auf Initiative von Hans Jäger (1926–2010), Bruno Ospelt (1922–2004) und Hans Rheinberger 1967 gegründete LIA bezweckt die Wahrung der Berufsinteressen ihrer Mitglieder und setzt sich für die Förderung der Bautechnik und -kunst in Liechtenstein ein. Sie ist Bindeglied zwischen Mitgliedern, Behörden, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Die LIA erarbeitet Stellungnahmen zu Gesetzes- oder Verordnungsentwürfen, ist durch Delegierte in verschiedenen Kommissionen vertreten (z.B. Denkmalschutz- und Energiekommission, Juroren bei Wettbewerben), engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung und erbringt für ihre Mitglieder und Dritte Dienstleistungen wie Beratung, Gutachten und Schiedsgerichte. 1989 wurde durch Einflussnahme der LIA die Berufsausübung der Ingenieure im Bauwesen und in der Architektur einer gesetzlichen Bewilligungspflicht unterstellt. 2007 umfasste die LIA 179 Mitglieder.

Literatur

Waschkuhn: Politisches System, 1994, 287f.; 40 Jahre lia, 2007.

Zitierweise

Markus Burgmeier, «Liechtensteinische Ingenieur- und Architektenvereinigung (LIA)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtensteinische_Ingenieur-_und_Architektenvereinigung_(LIA), abgerufen am 19.2.2019.