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Liechtensteinisches Urkundenbuch (LUB)

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Autor: Markus Burgmeier | Stand: 31.12.2011

Seit 1934 bestehendes Forschungsprojekt unter der Trägerschaft des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (staatlich finanziert). Ziel ist die möglichst vollständige Edition der wichtigen Schriftzeugnisse zur Geschichte des heute liechtensteinischen Staatsgebiets seit dem Mittelalter aus in- und ausländischen Archiven. Der 1948–96 erschienene erste Teil (LUB I/1–6) enthält in sechs Bänden den Quellenbestand von den Anfängen bis 1416, dem Todesjahr des Churer Bischofs Hartmann IV. (II.) von Werdenberg-Sargans-Vaduz: Die schweizerischen Archive wurden von Franz Perret (Bde. 1–2) und Otto P. Clavadetscher (Bd. 6) bearbeitet, die österreichischen und deutschen von Benedikt Bilgeri (Bd. 3, Bd. 5) und die liechtensteinischen von Georg Malin (Bd. 4). Seit 1998 bearbeitet Claudius Gurt (*1955, Zollikon, ZH) den ersten Band des zweiten Teils (LUB II/1), der die Quellen der Herrschaftszeit der Freiherren von Brandis (1417–1510) umfasst; das LUB II wird laufend in einer digitalen Version im Internet zugänglich gemacht (www.lub.li). Das LUB enthält neben Urkunden auch andere für die Landesgeschichte wichtige Dokumente, etwa Urbare.

Quellen

Jahresberichte HVFL, in: JBL 34 (1934)–.

Literatur

Biedermann: Historischer Verein, 2001, 123–129.

Zitierweise

Markus Burgmeier, «Liechtensteinisches Urkundenbuch (LUB)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Liechtensteinisches_Urkundenbuch_(LUB), abgerufen am 19.8.2019.