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Linden, Maria Gräfin von

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Autor: Redaktion | Stand: 31.12.2011

Wissenschaftlerin. *18.7.1869 Schloss Burgberg (D), †26.8.1936 Schaan, Deutsche. 1891 maturierte Linden als erste Frau in Württemberg. 1892 erhielt sie eine Sondererlaubnis zum Studium an der Universität Tübingen und promovierte 1895 als erste Frau in Deutschland zum Doktor der Naturwissenschaften. Assistentin an den Universität Halle, Tübingen und Bonn, ab 1908 Leiterin des Parasitologischen Institutes der Universität Bonn; 1910 als erste Frau in Preussen und eine der ersten in Deutschland zur Professorin ernannt (ohne Lehrerlaubnis). Nach ihrer Entlassung durch die Nationalsozialisten 1933 emigrierte Linden nach Schaan, wo sie zuvor wiederholt ihre Ferien verbracht hatte. In einem Labor in Liechtenstein (Konzession 30.10.1933) führte sie ihre Studien weiter, vor allem auf dem Gebiet der Krebsforschung. Freundschaft mit Gabriele von Wartensleben.

Literatur

Maria Gräfin von Linden, Hg. G. Junginger, 1991; LVbl., 5.8.1995; LVa., 25.8.2005.

Zitierweise

Redaktion, «Linden, Maria Gräfin von», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Linden,_Maria_Gräfin_von, abgerufen am 18.2.2019.

Normdaten

GND: 118961845