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Matt, Ferdinand (1862–1909)

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Autor: Franz Näscher | Stand: 31.12.2011

Priester. *2.12.1862 Ruggell, †17.3.1909 Zürich, katholisch, von Ruggell. Sohn des Schreiners und Bauern Franz Josef und der Anna Maria, geb. Wohlwend, sieben Geschwister. Onkel des Priesters Ferdinand. 1876–80 Gymnasium in Zug und Einsiedeln (SZ), 1880–86 Studium der Philosophie und Theologie in Innsbruck, Dr. theol., Priesterweihe am 25.7.1885. 1886 Hofkaplan des Fürsten zu Oettingen-Wallerstein, 1887–89 Pfarrvikar in Mauren, 1889–92 Vikar in Zürich. 1893–1909 Pfarrer in Zürich, Liebfrauen: 1893–94 Bau der Liebfrauenkirche, 1901 Eröffnung des St.-Anna-Heims für ältere Frauen und des Maximilianeums für junge Kaufleute und Lehrlinge, 1907–08 Bau der Antoniuskirche in Zürich-Hottingen. 1908–09 Kämmerer des Priesterkapitels, 1909 nichtresidierender Domherr von Chur.

Literatur

G.A. Matt: Familien-Geschichte der Matt 1, 1925, 94f., 97–102; Näscher: Beiträge 2, 2009, 289f.

Nachrufe

LVbl., 2., 9., 16., 23.4.1909.

Zitierweise

Franz Näscher, «Matt, Ferdinand (1862–1909)», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Matt,_Ferdinand_(1862–1909), abgerufen am 16.2.2019.

Normdaten

GND: 11683868X